Windpark Heinfelde zieht nach erstem Jahr Bilanz

v.l. Reinhard Nannemann, Bernd Wichmann, Herbert Runge, Peter Klaas, Ralf Oeltjen, Heino von Garrel und Nikolaus Hüls.
v.l. Reinhard Nannemann, Bernd Wichmann, Herbert Runge, Peter Klaas, Ralf Oeltjen, Heino von Garrel und Nikolaus Hüls.

Vor mehr als einem Jahr ist der Bürgerwindpark Heinfelde unter dem Dach der Spar- und Darlehnkasse Friesoythe und Volksbank Oldenburg in Betrieb gegangen. Nun wurde im Forum am Hansaplatz in Friesoythe auf der ersten ordentlichen Generalversammlung eine Bilanz des ersten Windjahres gezogen.

Zur Versammlung konnte Aufsichtsratsvorsitzender Nikolaus Hüls 182 Mitglieder begrüßen. Zu Beginn der Sitzung erinnerte er nochmal einmal an die Entstehungsgeschichte des Windparks: Im Juli 2012 war die Geno-Bürgerwindpark GmbH als Projektierungsgesellschaft gegründet worden. Im Dezember 2016 wurde dann die Baugenehmigung für die fünf Windenergieanlagen der Firma Enercon Typ E115 erteilt. Das gesamte nächste Jahr wurde an den fünf Anlagen gebaut. Schlussendlich konnten Ende Dezember 2017 die Anlagen dann erstmals Strom produziert und einspeisen.

Im Jahr 2018 wurden drei Windenergieanlagen auf die Bürgerwindpark Heinfelde eG übertragen. Die verbleibenden zwei Windenergieanlagen wurden von der Eigentümer Windpark Heinfelde GmbH & Co KG übernommen. Der Bürgerwindpark zählt insgesamt 405 Mitglieder. Diese haben insgesamt Anteile in Höhe von 4,05 Mio. Euro gezeichnet. Insgesamt wurden 16,2 Mio. Euro in drei Windenergieanlagen mit einer Nabenhöhe von 135 Meter investiert.

Die Vorstände wiesen auf eine solide Entwicklung für das Rumpfgeschäftsjahr 2018 hin. Die Stromproduktion habe leicht über den Planwerten gelegen.

Somit können sich die Mitglieder des Windparks auf eine Dividende von fünf Prozent für das erste Halbjahr 2018 freuen.

 

Bild: Tina Framme-Einhaus

Text. Hans Passmann (Münsterländische Tageszeitung)